Informationstag Lynch-Syndrom/HNPCC 21. März 2015

Liebe Patienten und Angehörige, liebe Familien, liebe Interessierte, liebe Kollegen,

Menschen, bei denen eine erhöhte Veranlagung zu Krebserkrankungen besteht, haben es doppelt schwer:
Zum Einen wird ärztlicherseits zu wenig darauf geachtet und zum Anderen, wenn das erhöhte Risiko feststeht, bekommt man als Betroffener widersprüchliche Aussagen zu Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Prävention.

Um Sie über den neuesten Kenntnisstand zu informieren, lädt die Familienhilfe Darmkrebs e.V. und der Verein Düsseldorf gegen Darmkrebs e. V. Sie herzlich ein. Seit vielen Jahren fördert die Deutsche Krebshilfe das Verbundprojekt „Familiärer Darmkrebs“ und die Veranstaltung erfolgt mit der Unterstützung der Zentren dieses Verbundes.
Sie werden laienverständliche aktuelle Informationen zu den Früherkennungsempfehlungen und Behandlungsmöglichkeiten erhalten, ebenso zu vorbeugenden Maßnahmen sowohl operativ, als auch durch Impfungen oder Medikamente.

Man darf davon ausgehen, dass in Deutschland ca. 160.000 Menschen ein Lynch-Syndrom haben – wir laden zu dieser Veranstaltung ca. 2.000 Betroffene und ihre Familien ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf viele persönliche Gespräche mit den Experten, aber vor allem auch untereinander im Haus der Universität mitten in der Düsseldorfer City.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Termininformation:
Ort: Haus der Universität Düsseldorf, Schadowplatz 14 in Düsseldorf
Zeit: 21.03.2015, 10:00-15:00 Uhr
Dokumente: Eventflyer

 

Vortrag: Darmkrebs – Sicherstellung einer möglichst guten Lebensqualität und Prognose durch individualisierte Operationsverfahren

Lindener Gesundheits-Akademie informiert über Darmkrebs

„Darmkrebs  –  Sicherstellung  einer  möglichst  guten  Lebensqualität  und Prognose  durch  individualisierte Operationsverfahren“  lautet  das Thema der  Lindener  Gesundheits-Akademie  im  HELIOS  St.  Josefs-Hospital Bochum-Linden am Mittwoch, dem  26.  November, um 17 Uhr. Das Seminar für  Patienten,  Betroffene  und interessierte  Bürger  findet  im Seminarraum der Klinik an der Axstraße 35 statt.

Die Pressemitteilung finden Sie hier als PDF-Dokument.

Link zur Routenplanung

Rückblick: Lynch-Syndrom (HNPCC) – Risiken und neue Chancen

Trotz der geringen Teilnehmerzahl – wir hatten etwa 200 Einladungen verschickt, es erschienen jedoch nur wenige Besucher – die unter anderem auf den Bahnstreik zurück zu führen sein dürfte, war das Treffen für die Anwesenden sehr interessant und aufschlussreich.

An dieser Stelle danken wir Herrn Dr. Ralph Schneider vom HELIOS St. Josefs-Hospital Bochum-Linden für die Präsentation und veröffentlichen (mit seiner Genehmigung) die Folien im PDF-Format.

Präsentation ansehen/herunterladen

Vortrag: Krebs als gesellschaftliches Stigma

Unter dem Titel „Wie gehen wir mit Krebs um?“ findet im November ein öffentlicher Vortrag in der Universität zu Düsseldorf statt.

Referent: Medizinsoziologe/Psychonkologe Tim Reuter
Ort: O.A.S.E. Universität Düsseldorf (Gebäude 16.61), Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
Zeitpunkt: Donnerstag, 27. November 2014, 18:00 Uhr
Eintritt: frei

Die Familienhilfe Darmkrebs und weitere Selbsthilfegruppen sind bei dieser Veranstaltung vertreten und beantworten gerne Ihre Fragen.

Ausschreibung zum Felix Burda Award 2015

Ab sofort ist die Ausschreibung zum Felix Burda Award 2015 eröffnet!

Bewerbungen werden in folgenden vier Kategorien entgegengenommen:

Betriebliche Prävention
Hier werden Betriebe, Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die ihren Mitarbeitern im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements eine Darmkrebsvorsorge angeboten haben und mit dem Konzept, der Umsetzung und dem Wirkungsgrad ihrer Aktion Maßstäbe setzen. Innerhalb dieser Kategorie werden zwei Preise vergeben – für Mittelstand und Großunternehmen.

Medizin & Wissenschaft
In dieser Kategorie werden innovative, medizinisch-wissenschaftliche Maßnahmen, Projekte und Studien ausgezeichnet, die maßgeblich dazu beitragen, Menschen vor Darmkrebs zu bewahren, die Darmkrebsvorsorge zu verbessern oder den Betroffenen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Es werden Arbeiten im Bereich Grundlagenforschung, Vorsorge und Früherkennung, Viszeralchirurgie, Nachsorge, Versorgungsstrukturen und Gesundheitsökonomie bewertet.

Engagement des Jahres
Hier werden innovative Aktionen ausgezeichnet, die der Darmkrebsvorsorge zu mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung verholfen haben. Dies können Aktionen von zum Beispiel Städten, Ärzten, Kliniken, Apotheken, Privatpersonen und Medien sein.

Beste Präventionsidee
Mit dem Förderpreis werden innovative Ideen und Projekte ausgezeichnet, die noch nicht in die Praxis umgesetzt wurden. Die beste Präventionsidee soll dazu beitragen, noch mehr Menschen vor Darmkrebs zu bewahren. Es kann sich daher sowohl um ein Produkt, eine Aktion, Maßnahme, Tool, Website, App, etc. handeln und die Idee kann Aufklärung, Information, Teilnahme, Publicity, Aufmerksamkeit, etc. zum Ziel haben. Die Idee kann sich auch damit auseinandersetzen, Risikogruppen für Darmkrebs anzusprechen um deren Risikoprofil positiv zu verändern oder die eigene Auseinandersetzung mit dem Risiko zu fördern – wie z.B. Übergewichtige, Diabetiker und Menschen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs.

Die Ausschreibungsfrist endet am 12. Dezember 2014.

Die Ausschreibungsunterlagen, Anmeldeformulare und weitere Informationen zum Award
finden Sie hier.

Die Pressemeldung zur Eröffnung der Ausschreibung
finden Sie auf der Website der Felix Burda Stiftung.

Weitere Informationen über den „Felix Burda Award“ finden Sie mit dieser Internet-Suche über Benefind.

Gruppentreffen in Regensburg

Das Caritas Krankenhaus St. Josef, Regensburg und die Familienhilfe Darmkrebs e.V. laden zum zweiten Selbsthilfegruppentreffen ein.

Termin: 23.09.2014 18:00Uhr
Ort: Bibliothek Nordflügel im Caritas KH St. Josef

Vorträge:
Gegenüberstellung HNPCC und Lynch-Syndrom, welche Genstruktu…ren sind betroffen, wodurch unterscheiden sie sich und welchen Einfluss hat der Unterschied auf die Behandlung?
Frau Dr. Pechlatova Humangenetik

Onkologie: Sind die unterschiedlichen Gendefekte gleich zu behandeln oder gibt es unterschiedliche Chemo- bzw. Antikörpertherapien?
Frau Dr.Schock

Fragen zu diesem Treffen beantwortet Ihnen Herr Jürgen Moch, juergen.moch@semi-colon.de.

Aspirin zur Vorsorge gegen Krebs

Im Fachblatt „Annals of Oncology“ berichten britische Forscher über ihre Auswertung von Daten, die deutliche Rückschlüsse auf eine Eignung von Aspirin als Krebsprophylaxe zulassen.
Unter Abwägung der Risiken und des Nutzens kommen sie zu dem Schluss, dass eine Dosis von 75 bis 325 mg pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren oder länger insbesondere bei Menschen ab 50 geeignet ist.

Sollten Sie nun beabsichtigen, regelmäßig Aspirin zur Krebsprophylaxe einzunehmen, sprechen Sie dies aber in jedem Fall mit Ihrem Hausarzt oder dem Sie betreuenden Onkologen ab.

Den Artikel im englischen Originaltext finden Sie hier:
http://annonc.oxfordjournals.org/content/early/2014/07/30/annonc.mdu225

Durch Dick und Dünn in Moers

Heute fand in Moers die Informationsveranstaltung für Patienten und Angehörige statt.

Jan Hofer, moderierte die Veranstaltung, und ließ zahlreiche Experten zu Wort kommen, die die Besucher, umfassend informierten. Dabei stellte er mit viel Einfühlungsvermögen genau die Fragen, die erfahrungsgemäß den Zuhörern auf der Zunge liegen.

Das Programm umfasste alles um das Thema Darmkrebs von der Diagnose bis zur geeigneten Ernährung nach einer Dickdarmoperation.

Die Familienhilfe Darmkrebs war mit einem Informationsstand vertreten, und wir hatten Gelegenheit verschiedene Interessenten zum Thema erblicher bzw. familiärer Darmkrebs zu beraten.

Angesichts der Reaktionen des Publikums war die Veranstaltung ein Erfolg, und wir hoffen, dass es weitere Gelegenheiten dieser Art geben wird, die Öffentlichkeit zu informieren und für das Thema Darmkrebs, ob nun erblich oder nicht, zu sensibilisieren.

Experten erklären in verständlicher Weise ihre ThemengebieteUnser Informationsstand

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